Timberland Finance wird neuer Hauptsponsor des Tennis-Bundesligisten HTC Blau-Weiß Krefeld

Schritt für Schritt entwickelte sich der HTC Blau-Weiß Krefeld in den vergangenen Jahren in der Tennisbundesliga zu einer festen und sportlich attraktiven Größe. In den beiden Spielzeiten 2017 und 2018 zählte das Stadtwaldteam sogar zu den Titelanwärtern. Letztendlich fehlte es den Verantwortlichen hier und da an der notwendigen Finanzkraft, um die erfolgreiche Saison mit Platz eins krönen zu können. Für diese Finanzkraft sorgt jetzt ein neuer Hauptsponsor, der sich mit Finanzen glänzend auskennt. Die Firma Timberland Finance aus der Seidenstadt steigt zunächst für drei Jahre als Geldgeber des Bundesliga-Teams ein. Der Firmensitz ist an der Hüttenallee nur einen Steinwurf weit von der Heimat des Stadtwaldteams entfernt. Inhaber Dirk Köster ist zudem Mitglied im Verein und unterstützte den Klub bereits als Sponsor mit kleineren Beträgen. „Wir werden jetzt 20 bis 25 Prozent des Bundesliga-Etats abdecken. Ich gehe auch von einer Planung über die drei Jahre hinaus aus. Wir haben noch einiges vor bei Blau-Weiß. Dazu kann ich derzeit aber noch nichts sagen“, erklärte der Firmenchef, dessen Unternehmen mit Niederlassungen auf Malta, in Luxemburg und Ungarn seit 27 Jahren auf dem internationalen Finanzmarkt mit großem Erfolg tätig ist und sogar eine eigene Investmentbank betreibt. Er selbst spielt Tennis bei den Herren 55 von Grün-Weiß-Grün Krefeld.

„Neben dem Dreijahresvertrag ist für mich das eigentlich Erfreuliche, dass Herr Köster und sein Sohn Mitglied bei Blau-Weiß sind. Ich habe mir immer gewünscht, dass unser Hauptsponsor aus dem eigenen Verein kommt. Das ist ein großer Vorteil im Vergleich zu einem Sponsor, der aus einer anderen Stadt kommt und dem die Vereinsumgebung völlig fremd ist“, sagte Klubchef Hajo Ploenes. Er wies aber direkt darauf hin, dass Blau-Weiß jetzt nicht reinklotzt und noch mehr Topspieler verpflichtet: „Am Ende des Jahres muss wieder eine schwarze Null da stehen. Das ist uns im Vorjahr leider nicht gelungen. Zum Glück haben zwei unserer Mitglieder das ausgeglichen. Jetzt fangen wir wieder bei null an und danken Herrn Köster für die Unterstützung. Wir haben ihm auch direkt angeboten, den Firmennamen mit in den Namen des Bundesligateams aufzunehmen.“ Auf den Zusatz HTC wird verzichtet, allerdings nicht im eingetragenen Vereinsnamen. Eigentlich hatten sich die Blau-Weißen immer auf die Fahne geschrieben, ihren Namen nicht ändern zu wollen. Doch bei diesem Partner gingen die Verantwortlichen gerne von ihrem Kurs ab: „Es gab früher schon mal die Möglichkeit, Gazprom mit in den Namen aufzunehmen. Da war ich dagegen, da wir mit der SWK einen treuen Partner haben, den wir nicht verärgern wollten“, erklärte Hajo Ploenes.

Teamchef Olaf Merkel betonte, dass der neue Hauptsponsor mit den fünf Neuverpflichtungen für die Saison 2019 nichts zu tun habe: „Die Zusagen bestanden schon vorher.“ Denn erst im Herbst hatten sich Merkel und Köster zusammengesetzt und die zusätzliche Unterstützung von Timberland Finance in Verbindung mit dem Namensrecht vereinbart. Durch den gestiegenen Etat hat der Teamchef bei der Zusammenstellung der Mannschaft für die jeweiligen Spieltage mehr Spielraum. „Es ist jetzt möglich, dass der ein oder andere Topspieler ein Spiel mehr für uns bestreiten kann oder wir mal fünf statt der erfoderlichen vier Spieler zur Verfügung haben“, erklärte Ploenes dazu.
Ein neues Saisonziel stecken sich die Blau-Weißen mit ihrem neuen Hauptsponsor nicht. „Durch die Spielerverpflichtungen wollen wir den positiven Trend fortsetzen und besonders wieder attraktive Heimspiele bieten. Wir haben sicherlich

FUCHS-Kapital spricht Anlageempfehlung für den Timberland Fonds OptiMix A aus

Produktcheck: Timberland Fonds OptiMix A GmbH & Co. KG

Der Schlüssel zu einer ertragsstarken und dennoch vergleichsweise sicheren Geldanlage liegt im richtigen Mix verschiedener Anlageklassen.

Denn nicht alle Anlageformen laufen zu jeder Zeit gleich gut.
Langfristig haben Aktieninvestments sicherlich das größte Renditepotential. Neben attraktiven Dividenden können Anleger hier langfristig Kursgewinne erzielen. Festverzinsliche Wertpapiere hingegen sind hinsichtlich der Rückzahlung der investierten Summen sicherer als Aktien. Allerdings sind die Renditen aktuell wenig attraktiv.
Rohstoffe und Edelmetalle können beigemischt werden und ein Portfolio gut diversifizieren.

Wollen Anleger sich ein breit gestreutes Portfolio zusammenstellen und betreuen, wird das manchmal schon zu einer komplexen Aufgabe.

Es stellt sich immer wieder die Frage, welche Kombination dieser unterschiedlichen Anlageklassen für die langfristige Geldanlage am besten geeignet ist. Die Antwort darauf ist natürlich von Anleger zu Anleger verschieden. Pauschale Lösungen kann es angesichts vielfältiger Ziele, Wünsche und Vorgaben kaum geben. Eine individuelle Vermögensverwaltung bleibt den meisten Privatanlegern aber vorbehalten – und sie ist teuer. Die „Eintrittshürden“ liegen oft bei 500.000 Euro Anlagevolumen und mehr.

Die Timerbland Capital Management GmbH ist ein Vermögensverwalter, der diese Dienstleistung auch für die breite Masse der Privatanleger realisieren will.

Mit den Timberland OptiMix Portfolios ( OptiMix A bis C) bietet der Asset Manager seinen Kunden eine über verschiedene Anlageklassen breit diversifizierte Investmentlösung an, bei der sich die Mehrzahl der Anleger wiederfinden dürfte.

Die Investmentstrategie fußt auf drei Säulen.

Sie gliedert sich in ein Ertragsportfolio, ein Sicherungsportfolio und ein Edelmetallportfolio. Im Ertragsportfolio setzt der Krefelder Vermögensverwalter auf einen breiten Mix verschiedener Investmentfonds, die vorrangig Value-Strategien abbilden. In diesem Dachfondskonzept befinden sich z. B. Fondsanteile am DWS Top Dividende, dem Flossbach von
Storch Global Quality H, dem ValueInvest Lux Global A C oder dem Tweedy B. International Value. Insgesamt investiert das Ertragsportfolio in rund 30 langfristig erfolgreiche und qualitativ hochwertige Investmentfonds. Für das Sicherungsportfolio werden erstrangig besicherte Anleihen (überwiegend deutsche Pfandbriefe mit Top-Bonitätsrating) erworben.Das Edelmetallportfolio besteht zur Hälfte aus physischem Tresorgold und jeweils 16,67% Platin, Silber und Palladium (alles Direktinvestments, keine ETFs) die zu institutionellen Konditionen erworben werden.

Diese drei Säulen können von Anlegern entsprechend ihrer jeweiligen Mentalität und Ziele in unterschiedlicher Gewichtung miteinander kombiniert
werden.

Das Timberland Fonds OptiMix A Portfolio richtet sich an ertragsorientierte Anleger und besteht zu 70% aus Ertragsportfolio sowie jeweils 15% verzinslichem Sicherungsportfolio und physischem Edelmetallinvestment. Noch befinden sich die Timberland OptiMix Portfolios im Aufbau (Investitionsphase). Dieser Prozess soll bis Ende 2022 abgeschlossen sein. In der Rückrechnung (Backtest) von Anfang Januar 2009 bis Ende Dezember 2018 hat das Timberland OptiMix A Portfolio bei einer historischen Volatilität von 8,2% eine Gesamtrendite von 101,63% (rund 7,3% p.a.) erwirtschaftet.

Die Timberland Fonds OptiMix Portfolios sind über eine geschlossene Beteiligung (Anteile an der Timberland Fonds OptiMix A-C) GmbH & Co. KG
investierbar (Mindestzeichnungssumme 5.000 Euro). Zudem können Anleger ab 75 Euro im Monat regelmäßige Investitionen leisten. Die Ausgabekosten betragen einmalig bis zu 5,00% der Anlagesumme. Eine Kündigung der Beteiligung ist frühestens nach 7 Jahren möglich. Anleger können jedoch pro Jahr bis zu 20% ihrer Beteiligung entnehmen. Der Wechsel in ein anderes Portfolio (A-C) ist jederzeit ohne zusätzliche Kosten möglich. Die Laufzeit ist aktuell bis zum 31.12.2048 befristet.

Fazit: Die Timberland Fonds OptiMix Portfolios (A – C) richten sich an langfristig orientierte Anleger, die eine breite Streuung ihres Investmentskapitals in einem vermögensverwaltendem Anlagekonzept wünschen und mit den Chancen und Risiken geschlossener Beteiligungen vertraut sind.

Market Update Januar 2019

(Marktnachrichten: Krefeld, den 29.01.2019) Nach einem denkwürdig turbulenten Dezember zeigen sich die internationalen Finanzmärkte im ersten Kalendermonat des neuen Jahres bereits wieder von ihrer freundlichen Seite. Insbesondere an den Aktienmärkten verfolgen die Anleger einen Jahresauftakt, der sich sehen lassen kann. Angesichts der breit angelegten Korrektur in 2018 und insbesondere der Kurskapriolen in der zweiten Dezemberhälfte, bleibt die weitere Entwicklung hochspannend. Werfen wir also einen Blick auf die unterschiedlichen Anlageklassen, die potentiellen Belastungsfaktoren und Kurstreiber sowie das insgesamt sehr herausfordernde Umfeld für die Marktteilnehmer.

Geopolitik

Nicht wirklich Neues gibt es von dem weiter schwelenden Handelskonflikt zwischen den USA und China zu berichten. Anfang Dezember hatten sich die Kontrahenten auf dem G20 Gipfel auf eine Frist von 90 Tagen geeinigt, binnen derer die Differenzen beigelegt werden sollen. Diese endet demnach am 1. März: tempus fugit. Zwar wird seitdem nicht nur auf telefonischer Ebene, sondern auch in Peking vor Ort zwischen Delegationen beider Staaten verhandelt, zu einem entscheidenden Durchbruch ist es jedoch noch nicht gekommen. Wasserstandsmeldungen wechseln sich ab, mitunter hoffnungsvoll stimmende Zwischenergebnisse werden aber zeitnah wieder dementiert. Die Bremspuren beiderseitig verhängter Sanktionen bekommt die Konjunktur im Reich der Mitte bereits zu spüren. Besagte Strafzölle gehörten zu den maßgeblichen Belastungsfaktoren des vergangenen Jahres, dürften nun aber auch weitestgehend im Kursgeschehen eingepreist sein. Eine finale Einigung zwischen den zwei weltweit größten Volkswirtschaften wäre insofern ein potentieller Katalysator für eine Erholungsbewegung nicht zuletzt an den Aktienmärkten.

Was sich derweil in der britischen Hauptstadt rund um den geplanten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union abspielt, macht nicht nur Börsianer fassungslos. Der von  Premierministerin Theresa May mit Brüssel ausgehandelte Brexit-Vertrag wurde vom britischen Unterhaus mit krachender Mehrheit abgelehnt. Selbst ein großer Teil ihrer eigenen Regierungspartei votierte gegen das unterschriftsreife Papier. Einen anschließenden Misstrauensantrag konnte die Premierministerin dagegen erfolgreich abwehren. Wie es nun weiter gehen soll, ist völlig unklar. May hat nicht die Absicht die roten Linien des Vertrages neu aufzurollen, genau dies fordern aber die Parlamentarier mit Nachdruck. Für die von ihr beabsichtigten Nachverhandlungen in Brüssel hat die EU-Kommission bereits wissen lassen, das es kaum Spielraum für neue Zugeständnisse geben wird. Von einem weiteren Aufschub der Austrittfrist über mögliche Neuwahlen bis zu einem zweiten Brexit-Referendum scheint mittlerweile nichts mehr ausgeschlossen. Chaos in London. Ende offen.

Konjunktur & Geldpolitik

Zu dem nicht enden wollenden Brexit-Drama gesellen sich in der alten Welt auch zusehends konjunkturelle Sorgen. So ist die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal zum ersten Mal seit dreieinhalb Jahren wieder geschrumpft. Berlin deutete bereits an, die BIP-Prognose für 2019 deutlich nach unten zu korrigieren. Im Januar hat sich das  deutsche Wirtschaftswachstum zwar minimal beschleunigt, die Dynamik blieb aber eine der geringsten der letzten vier Jahre. Der Sammelindex für die Produktion der Privatwirtschaft sowie der Industrie- und Dienstleistungsbranche zusammengenommen kletterte im Januar von 51,6 Zählern im Dezember auf 52,1 Punkte. Indes fällt der Ifo-Geschäftsklimaindex im Januar überraschend deutlich auf 99,1 Punkte von zuvor 101,0 Zählern und damit auf den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Jahren. Italien könnte bereits in der Rezession stecken und bleibt angesichts der zugleich rekordhohen Staatsverschuldung und sich ergebender resultierender Refinanzierungsrisiken eines der potentiellen Euro-Sorgenkinder. Dazu könnte auch die nach der Bundesrepublik zweitgrößte EU-Volkswirtschaft Frankreich werden. So hat sich die Konjunktur im Nachbarland zuletzt deutlich abgeschwächt. Teure Zugeständnisse vor dem Hintergrund der Gelbwesten-Proteste dürften zusätzliche Wachstumspunkte kosten: die Haushaltsdefizitgrenze von 3,0 Prozent steht damit zur Disposition. Macrons ambitionierter Reformkurs wird sich fortan nicht mehr so konsequent vorantreiben lassen. Summa summarum schlagen sich die politischen wie konjunkturellen Risiken auf die komplette Euro-Zone nieder. Dies spiegelt eine ganze Reihe von Konjunkturindikatoren wider, die sich deutlich eingetrübt haben.

Die Finanzmärkte haben bereits im Vorfeld der EZB-Januarsitzung auf die schwierige Gemengelage reagiert. Angesichts der jüngsten Wachstumsabschwächung und den steigenden Risiken für die Konjunktur in der Euro-Zone rechnen die Anleger frühestens für Mitte 2020 mit der ersten Zinsanhebung. Das signalisierten zuletzt die Terminmärkte, die noch im September eingepreist hatten, dass Mario Draghi bis zu seiner letzten Amtssitzung die Leitzinsen anheben würde. Und sie sollten recht behalten. So gab sich der EZB-Präsident im Januar deutlich pessimistischer als auf der vorhergehenden Sitzung. Die Wachstumsdynamik bezeichnete er als schwächer als bislang gedacht. Zudem sehen die Währungshüter die Wachstumsrisiken erstmals seit April 2017 wieder nach unten gerichtet. Entsprechend beließ die Europäische Zentralbank den Leitzins beim mittlerweile seit März 2016 notierenden Rekordtief von 0,0 Prozent. Und dort wird er auch mindestens bis zum Ende des kommenden Sommers bleiben, bekräftigte Draghi. Selbiges gilt für den Einlagenzins, der aktuell bei  minus 0,4% notiert. Darüber hinaus beabsichtigt die EZB das Geld aus fällig werdenden Anleihen, die sie im Rahmen ihres zum Jahreswechsel ausgelaufenen Anleihekaufprogramms erworben hatte, noch lange Zeit zu reinvestieren. In diesem Kontext haben die europäischen Zentralbanker seit 2015 ein über 2,6 Billionen Euro schweres Portfolio an europäischen Staats- und Unternehmensanleihen erworben.

In den USA läuft die Konjunktur weiterhin auf Hochtouren: das Wirtschaftswachstum ist überdurchschnittlich und der Arbeitsmarkt boomt. Doch auch in der neuen Welt lassen sich erste Wolken am Horizont erkennen. Jüngste Erhebungen weisen darauf hin, dass die US-Verbraucher den Kauf neuer Wohnungen und kostenträchtiger Gebrauchsgüter zunehmend reduzieren. Flankiert wird dieser Trend von einem durchschnittlichen Haushaltseinkommen, das in den letzten 20 Monaten hinter der Inflationsrate zurückblieb. Wenn der für die USA so wichtige Binnenkonsum zusehends abflaut, dürften die amerikanischen Unternehmen sowohl Neuinvestitionen, als auch die Einstellung neuer Mitarbeiter sukzessive zurückfahren. Noch ist es nicht soweit, jedoch gehen Ökonomen nunmehr von einem US-Wirtschaftswachstum aus, das in 2019 auf zwei Prozent oder knapp unter dieses Niveau sinken könnte.

Vor diesem Hintergrund fiel dann auch der jüngste Konjunkturausblick der US-Notenbank nicht mehr ganz so optimistisch aus. Man rechne mit einem etwas moderateren Wirtschaftswachstum, äußerte sich Fed-Chef Jerome Powell nach der Dezember-Sitzung. Während das Federal Reserve zuvor noch drei Zinserhöhungen für 2019 kommuniziert hatte, wurde die Aussicht nun auf zwei weitere Anstiege reduziert. Die Märkte hatten jedoch eine Aussetzung des laufenden Zinszyklus erwartet. Zugleich erhöhte die Notenbank den Leitzins um 25 Basispunkte auf 2,25 – 2,50 Prozent. Heftige Turbulenzen nicht zuletzt an den Aktienmärkten waren die Folge. Doch bereits zum Jahresbeginn können Anleger wieder aufatmen. US-Notenbankchef Jerome Powell signalisierte bei einer Fragerunde in Atlanta Flexibilität bei der Zinspolitik und dämpfte die Sorgen vor einem zu restriktiven Kurs. Powell betonte zudem, man sei darauf vorbereitet die geldpolitische Marschroute ggfs. jederzeit anzupassen. Damit war der Grundstein für die derzeit zu beobachte Jahresauftaktrally gelegt. Auf breiter Linie können sich die internationalen Aktienmärkte von ihren Dezembertiefs erholen.

Indes sieht sich Chinas Volkswirtschaft wegen des Handelskonflikts mit den USA immer deutlicheren Bremsspuren gegenüber. So sind die Exporte aus dem Reich der Mitte markant gesunken. Dies gilt umso mehr für Ausfuhren in die Vereinigten Staaten. Während die Auslandsaufträge in der chinesischen Industrie bereits seit dem dritten Quartal letzten Jahres kontinuierlich nachgeben, hat sich in den vergangenen Monaten auch die Stimmung deutlich eingetrübt. Die Industrie-Einkaufsmanagerindizes sind im vergangenen Monat zum ersten Mal seit über 24 Monaten unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten gesunken. Nichtsdestotrotz hält Peking weiterhin am aktuellen Wachstumsziel von 6,5 Prozent fest. Ein ganzes Paket an Einkommens- und Unternehmenssteuererleichterungen soll dabei für Entlastung sorgen und das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Dazu weitet die chinesische Regierung die öffentlichen Investitionen stark aus, zuletzt um geschätzt acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Schützenhilfe kommt von der Zentralbank, die die betreffenden Stützungsmaßnahmen seit Jahresbeginn per erneut gelockerter Geldpolitik protegiert.

Aktien

Die unsichere Gemengelage in puncto Konjunkturerwartungen und Geopolitik, zudem der Liquiditätsentzug seitens der US-Notenbank zur Verkürzung der über die Krisenjahre aufgeblähten hauseigenen Bilanz, fungierten als wesentliche Belastungsfaktoren für die internationalen Aktienmärkte in 2018. Doch Börsen neigen zu Übertreibungen gen Norden wie auch gen Süden. Letzteres Szenario hat man zum Jahresausklang betrachten können, als die von der Fed enttäuschten Markterwartungen einen womöglich finalen Sell-Out nach sich zogen. Resultierende Preisniveaus scheinen indes sämtliche Worst-Case-Szenarien weitestgehend eingepreist zu haben. Angesichts solider Qualitätstitel zu nun verlockenden Preiskonditionen meldeten sich dann auch langfristig orientierte Investoren zurück. Entscheidender Katalysator für die seit Jahresbeginn laufende Erholungsbewegung war jedoch abermals das Federal Reserve, dessen Präsident Jerome Powell die zuvor noch restriktiv kommunizierte Geldpolitik deutlich relativierte. Abzuwarten bleibt nun, ob die Jahresauftaktrally von Nachhaltigkeit geprägt ist oder es sich lediglich um eine technische und damit temporäre Gegenbewegung innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends handelt. Aktuell befinden sich die Marktakteure jedenfalls im ‚Risk-Off‘-Modus. Schauen wir uns an, wie sich dies auf die Performance der weltweit wichtigsten Aktienindizes niederschlägt:

Bei derzeit 11.238 Punkten kann der deutsche Aktienindex seit dem 1. Januar ein Plus von 6,3 Prozent vorweisen und damit deutlich Boden gut machen. Gegenüber seinem im Monat Dezember markierten Jahrestief von 10.381 Zählern notiert das Frankfurter Kursbarometer knapp 8,3 Prozent fester. Ähnlich sieht die Performance des EuroStoxx aus, der bei 3.158 Punkten um 5,3 Prozent seit Jahresbeginn zulegen kann und zum Jahrestief gleich 7,5 Prozent dazu gewinnt. Relative Schwäche zeigt der britische FTSE 100, der natürlich unter den Brexit-Wirren zu leiden hat. Der Leitindex aus London kann seit Jahresanfang lediglich ein Plus von 0,7 Prozent verbuchen. Gegenüber dem Jahrestief präsentiert er einen vergleichsweise moderaten Aufschlag von 3,0 Prozent.

Auch in den Vereinigten Staaten kann sich der Aktienmarkt auf breiter Front erholen. Der medial so präsente Shutdown ist für die Börsianer eher ein Non-Event. Vielmehr treibt die Hoffnung auf eine baldige Lösung im Handelskonflikt mit China. Zudem spekulieren Investoren auf ein behutsameres Tempo wenn nicht gar auf ein Aussetzen der seitens der Fed anvisierten Zinserhöhungen für 2019. Vor diesem Hintergrund schauen die Marktteilnehmer mit Spannung auf die Ende Januar angesetzte Sitzung der amerikanischen Notenbank. Gegenüber Jahresbeginn notiert der Dow Jones bei aktuell 24.571 Punkten 6,4 Prozent stärker. Die Technologierbörse Nasdaq verbucht im selben Zeitraum ein Plus von 6,6 Prozent auf 6.711 Zähler. Der marktbreite S&P 500 präsentiert bei 2.646 Punkten einen Aufschlag von 6,4 Prozent. Die Aufschläge der drei großen US-Indizes gegenüber dem Jahrestief belaufen sich auf 9 bis 11 Prozent.

Handelskonflikt und Konjunktursorgen hatten auch die Aktienmärkte Asiens und insbesondere das Kursgeschehen Chinas belastet. Der Zollstreit mit den USA zeigt konjunkturelle Wirkung. Umso so größer ist wiederum das Erholungspotential im Falle einer Einigung. Zudem honorieren Investoren die Fiskal- und Infrastrukturmaßnahmen durch die chinesische Regierung, die – flankiert von einer lockeren Geldpolitik – das Wirtschaftswachstum weiter ankurbeln sollen. Investoren nutzen die korrekturbedingt attraktiven Kursniveaus zum Wiedereinstieg. In der Folge kann der chinesische SSE 50 bei 2.450 Punkten um 8,5 Prozent gegenüber Jahresbeginn und Jahrestief vorrücken. Im Vergleich dazu präsentiert der japanische Nikkei bei 20.745 Zählern lediglich ein Plus von 3,2 Prozent; in Relation zum Jahrestief dagegen einen ähnlich stattlichen Aufschlag von 8,3 Prozent. Auch am südkoreanischen Aktienmarkt weist die Tendenz gen Norden. Bei aktuell 2.181 Punkten gewinnt der KOSPI seit Anfang Januar 6,5 Prozent dazu. Die Differenz zum Jahrestief beläuft sich auf einen Bonus von knapp 9,4 Prozent.

Anleihen

Die angeführten geopolitischen und konjunkturellen Risiken sind auch an den Rentenmärkten nicht spurlos vorübergegangen. Dies gilt insbesondere für das von Kursturbulenzen an den Rohstoff- und Aktienmärkten geprägte Schlussquartal vergangenen Jahres. Während bis in den frühen Herbst noch Unternehmensanleihen auf den Kurszetteln ganz oben standen, werden seit Anfang Oktober vor allem die als sicher geltenden Staatsanleihen nachgefragt. Investoren bevorzugen also die Defensive: Sicherheit geht vor Risiko. In der Folge drehte die Jahresperformance von Unternehmensanleihen in die Verlustzone, während Staatspapiere mit hoher Bonität vor allem westlicher Industrieländer nun mehrheitlich grüne Vorzeichen vorweisen können. Deutsche Langläufer rentieren derzeit bei 0,2 Prozent. Im Januar letzten Jahres gab es bei 10-jährigen Bundesanaleihen dagegen noch eine Rendite von 0,5 Prozent zu holen. Ähnlich verhält es sich mit amerikanischen T-Bonds. Noch im Oktober waren bei US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren über 3,1 Prozent an laufender Verzinsung zu vereinnahmen. Aktuell sind es mit 2,73 Prozent knapp 40 Basispunkte weniger.

Rohstoffe

Die Rohstoffnotierungen bleiben weiter unter Druck. Dies gilt insbesondere für den Energieträger Öl. So hat Brent von seinem Jahreshoch Anfang Oktober 2018 bis zum Jahreswechsel rund 38 Prozent an Wert einbüßen müssen. Am 28.12.18 markierte die Nordseesorte bei 52,51 US Dollar den niedrigsten Stand seit knapp 16 Monaten. Noch schlimmer erwischte es das amerikanische Pendant WTI (West Texas Intermediate), das im selben Zeitraum rund 40 Prozent auf 44,83 USD verlor. Als maßgeblicher Belastungsfaktor fungieren weiterhin Überkapazitäten auf der Angebotsseite. Dazu passt die jüngste Meldung der amerikanischen Energiebehörde EIA, die in ihrem Jahresausblick 2019 von einer stetig steigenden US-Rohölproduktion bis Mitte der 2020er ausgeht. Bereits im nächsten Jahr werden die Vereinigten Staaten demnach auf die Seite der Netto-Ölexporteure wechseln. Seitens der OPEC Anfang Dezember beschlossene Maßnahmen, die eine Drosselung der Ölproduktion um täglich 1,2 Millionen Barrel vorsehen, hatten bis dato keinen nachhaltig preisstabilisierenden Effekt. Last but not least lastet die Sorge vor einer deutlichen Abkühlung der Weltwirtschaft auf den Ölkursen. Hoffnung macht Investoren derzeit eine zum Jahresbeginn gestartete Gegenbewegung. Ob diese lediglich technischer und damit temporärer Natur oder aber von Nachhaltigkeit geprägt ist, wird sich zeigen.

Schauen wir abschließend noch auf die Edelmetalle und im Besonderen auf Gold. Gerade in unsicheren Marktphasen gilt die älteste Währung der Welt als sicherer Hafen. So kommt auch die zwischen Oktober und Dezember zu beobachtende Aufwärtsbewegung von 1.200 auf 1.300 US-Dollar nicht gänzlich überraschend. Sie vollzog sich zeitlich parallel zur Korrekturbewegung am amerikanischen Aktienmarkt. Als weitere Stütze fungiert der zuletzt leicht schwächer tendierende Greenback, was wiederum die Kaufkraft in den goldaffinen Schwellenländern steigert. Dazu kommen große Zentralbanken, die ihre Devisenreserven zusehends auch in Gold diversifizieren. Als Beispiel dient Russland, das sich nahezu komplett von seinen im Portfolio befindlichen US-Staatsanleihen getrennt hatte und zu einem guten Teil in Gold umschichtete. Diesem Beispiel folgte jüngst auch China, wenn auch in einem kaum vergleichbaren, da wesentlich moderateren Ausmaß. Zu guter Letzt dürfte die Sorge um die weltweiten Konjunkturaussichten, Stichwort Rezessionsszenario, den Goldpreis gen Süden absichern. Ende Januar notiert das gelb glänzende Edelmetall bei rund 1.300 US-Dollar je Feinunze.

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