(Marktnachrichten: Krefeld, den 29.01.2019) Nach einem denkwürdig turbulenten Dezember zeigen sich die internationalen Finanzmärkte im ersten Kalendermonat des neuen Jahres bereits wieder von ihrer freundlichen Seite. Insbesondere an den Aktienmärkten verfolgen die Anleger einen Jahresauftakt, der sich sehen lassen kann. Angesichts der breit angelegten Korrektur in 2018 und insbesondere der Kurskapriolen in der zweiten Dezemberhälfte, bleibt die weitere Entwicklung hochspannend. Werfen wir also einen Blick auf die unterschiedlichen Anlageklassen, die potentiellen Belastungsfaktoren und Kurstreiber sowie das insgesamt sehr herausfordernde Umfeld für die Marktteilnehmer.

Geopolitik

Nicht wirklich Neues gibt es von dem weiter schwelenden Handelskonflikt zwischen den USA und China zu berichten. Anfang Dezember hatten sich die Kontrahenten auf dem G20 Gipfel auf eine Frist von 90 Tagen geeinigt, binnen derer die Differenzen beigelegt werden sollen. Diese endet demnach am 1. März: tempus fugit. Zwar wird seitdem nicht nur auf telefonischer Ebene, sondern auch in Peking vor Ort zwischen Delegationen beider Staaten verhandelt, zu einem entscheidenden Durchbruch ist es jedoch noch nicht gekommen. Wasserstandsmeldungen wechseln sich ab, mitunter hoffnungsvoll stimmende Zwischenergebnisse werden aber zeitnah wieder dementiert. Die Bremspuren beiderseitig verhängter Sanktionen bekommt die Konjunktur im Reich der Mitte bereits zu spüren. Besagte Strafzölle gehörten zu den maßgeblichen Belastungsfaktoren des vergangenen Jahres, dürften nun aber auch weitestgehend im Kursgeschehen eingepreist sein. Eine finale Einigung zwischen den zwei weltweit größten Volkswirtschaften wäre insofern ein potentieller Katalysator für eine Erholungsbewegung nicht zuletzt an den Aktienmärkten.

Was sich derweil in der britischen Hauptstadt rund um den geplanten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union abspielt, macht nicht nur Börsianer fassungslos. Der von  Premierministerin Theresa May mit Brüssel ausgehandelte Brexit-Vertrag wurde vom britischen Unterhaus mit krachender Mehrheit abgelehnt. Selbst ein großer Teil ihrer eigenen Regierungspartei votierte gegen das unterschriftsreife Papier. Einen anschließenden Misstrauensantrag konnte die Premierministerin dagegen erfolgreich abwehren. Wie es nun weiter gehen soll, ist völlig unklar. May hat nicht die Absicht die roten Linien des Vertrages neu aufzurollen, genau dies fordern aber die Parlamentarier mit Nachdruck. Für die von ihr beabsichtigten Nachverhandlungen in Brüssel hat die EU-Kommission bereits wissen lassen, das es kaum Spielraum für neue Zugeständnisse geben wird. Von einem weiteren Aufschub der Austrittfrist über mögliche Neuwahlen bis zu einem zweiten Brexit-Referendum scheint mittlerweile nichts mehr ausgeschlossen. Chaos in London. Ende offen.

Konjunktur & Geldpolitik

Zu dem nicht enden wollenden Brexit-Drama gesellen sich in der alten Welt auch zusehends konjunkturelle Sorgen. So ist die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal zum ersten Mal seit dreieinhalb Jahren wieder geschrumpft. Berlin deutete bereits an, die BIP-Prognose für 2019 deutlich nach unten zu korrigieren. Im Januar hat sich das  deutsche Wirtschaftswachstum zwar minimal beschleunigt, die Dynamik blieb aber eine der geringsten der letzten vier Jahre. Der Sammelindex für die Produktion der Privatwirtschaft sowie der Industrie- und Dienstleistungsbranche zusammengenommen kletterte im Januar von 51,6 Zählern im Dezember auf 52,1 Punkte. Indes fällt der Ifo-Geschäftsklimaindex im Januar überraschend deutlich auf 99,1 Punkte von zuvor 101,0 Zählern und damit auf den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Jahren. Italien könnte bereits in der Rezession stecken und bleibt angesichts der zugleich rekordhohen Staatsverschuldung und sich ergebender resultierender Refinanzierungsrisiken eines der potentiellen Euro-Sorgenkinder. Dazu könnte auch die nach der Bundesrepublik zweitgrößte EU-Volkswirtschaft Frankreich werden. So hat sich die Konjunktur im Nachbarland zuletzt deutlich abgeschwächt. Teure Zugeständnisse vor dem Hintergrund der Gelbwesten-Proteste dürften zusätzliche Wachstumspunkte kosten: die Haushaltsdefizitgrenze von 3,0 Prozent steht damit zur Disposition. Macrons ambitionierter Reformkurs wird sich fortan nicht mehr so konsequent vorantreiben lassen. Summa summarum schlagen sich die politischen wie konjunkturellen Risiken auf die komplette Euro-Zone nieder. Dies spiegelt eine ganze Reihe von Konjunkturindikatoren wider, die sich deutlich eingetrübt haben.

Die Finanzmärkte haben bereits im Vorfeld der EZB-Januarsitzung auf die schwierige Gemengelage reagiert. Angesichts der jüngsten Wachstumsabschwächung und den steigenden Risiken für die Konjunktur in der Euro-Zone rechnen die Anleger frühestens für Mitte 2020 mit der ersten Zinsanhebung. Das signalisierten zuletzt die Terminmärkte, die noch im September eingepreist hatten, dass Mario Draghi bis zu seiner letzten Amtssitzung die Leitzinsen anheben würde. Und sie sollten recht behalten. So gab sich der EZB-Präsident im Januar deutlich pessimistischer als auf der vorhergehenden Sitzung. Die Wachstumsdynamik bezeichnete er als schwächer als bislang gedacht. Zudem sehen die Währungshüter die Wachstumsrisiken erstmals seit April 2017 wieder nach unten gerichtet. Entsprechend beließ die Europäische Zentralbank den Leitzins beim mittlerweile seit März 2016 notierenden Rekordtief von 0,0 Prozent. Und dort wird er auch mindestens bis zum Ende des kommenden Sommers bleiben, bekräftigte Draghi. Selbiges gilt für den Einlagenzins, der aktuell bei  minus 0,4% notiert. Darüber hinaus beabsichtigt die EZB das Geld aus fällig werdenden Anleihen, die sie im Rahmen ihres zum Jahreswechsel ausgelaufenen Anleihekaufprogramms erworben hatte, noch lange Zeit zu reinvestieren. In diesem Kontext haben die europäischen Zentralbanker seit 2015 ein über 2,6 Billionen Euro schweres Portfolio an europäischen Staats- und Unternehmensanleihen erworben.

In den USA läuft die Konjunktur weiterhin auf Hochtouren: das Wirtschaftswachstum ist überdurchschnittlich und der Arbeitsmarkt boomt. Doch auch in der neuen Welt lassen sich erste Wolken am Horizont erkennen. Jüngste Erhebungen weisen darauf hin, dass die US-Verbraucher den Kauf neuer Wohnungen und kostenträchtiger Gebrauchsgüter zunehmend reduzieren. Flankiert wird dieser Trend von einem durchschnittlichen Haushaltseinkommen, das in den letzten 20 Monaten hinter der Inflationsrate zurückblieb. Wenn der für die USA so wichtige Binnenkonsum zusehends abflaut, dürften die amerikanischen Unternehmen sowohl Neuinvestitionen, als auch die Einstellung neuer Mitarbeiter sukzessive zurückfahren. Noch ist es nicht soweit, jedoch gehen Ökonomen nunmehr von einem US-Wirtschaftswachstum aus, das in 2019 auf zwei Prozent oder knapp unter dieses Niveau sinken könnte.

Vor diesem Hintergrund fiel dann auch der jüngste Konjunkturausblick der US-Notenbank nicht mehr ganz so optimistisch aus. Man rechne mit einem etwas moderateren Wirtschaftswachstum, äußerte sich Fed-Chef Jerome Powell nach der Dezember-Sitzung. Während das Federal Reserve zuvor noch drei Zinserhöhungen für 2019 kommuniziert hatte, wurde die Aussicht nun auf zwei weitere Anstiege reduziert. Die Märkte hatten jedoch eine Aussetzung des laufenden Zinszyklus erwartet. Zugleich erhöhte die Notenbank den Leitzins um 25 Basispunkte auf 2,25 – 2,50 Prozent. Heftige Turbulenzen nicht zuletzt an den Aktienmärkten waren die Folge. Doch bereits zum Jahresbeginn können Anleger wieder aufatmen. US-Notenbankchef Jerome Powell signalisierte bei einer Fragerunde in Atlanta Flexibilität bei der Zinspolitik und dämpfte die Sorgen vor einem zu restriktiven Kurs. Powell betonte zudem, man sei darauf vorbereitet die geldpolitische Marschroute ggfs. jederzeit anzupassen. Damit war der Grundstein für die derzeit zu beobachte Jahresauftaktrally gelegt. Auf breiter Linie können sich die internationalen Aktienmärkte von ihren Dezembertiefs erholen.

Indes sieht sich Chinas Volkswirtschaft wegen des Handelskonflikts mit den USA immer deutlicheren Bremsspuren gegenüber. So sind die Exporte aus dem Reich der Mitte markant gesunken. Dies gilt umso mehr für Ausfuhren in die Vereinigten Staaten. Während die Auslandsaufträge in der chinesischen Industrie bereits seit dem dritten Quartal letzten Jahres kontinuierlich nachgeben, hat sich in den vergangenen Monaten auch die Stimmung deutlich eingetrübt. Die Industrie-Einkaufsmanagerindizes sind im vergangenen Monat zum ersten Mal seit über 24 Monaten unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten gesunken. Nichtsdestotrotz hält Peking weiterhin am aktuellen Wachstumsziel von 6,5 Prozent fest. Ein ganzes Paket an Einkommens- und Unternehmenssteuererleichterungen soll dabei für Entlastung sorgen und das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Dazu weitet die chinesische Regierung die öffentlichen Investitionen stark aus, zuletzt um geschätzt acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Schützenhilfe kommt von der Zentralbank, die die betreffenden Stützungsmaßnahmen seit Jahresbeginn per erneut gelockerter Geldpolitik protegiert.

Aktien

Die unsichere Gemengelage in puncto Konjunkturerwartungen und Geopolitik, zudem der Liquiditätsentzug seitens der US-Notenbank zur Verkürzung der über die Krisenjahre aufgeblähten hauseigenen Bilanz, fungierten als wesentliche Belastungsfaktoren für die internationalen Aktienmärkte in 2018. Doch Börsen neigen zu Übertreibungen gen Norden wie auch gen Süden. Letzteres Szenario hat man zum Jahresausklang betrachten können, als die von der Fed enttäuschten Markterwartungen einen womöglich finalen Sell-Out nach sich zogen. Resultierende Preisniveaus scheinen indes sämtliche Worst-Case-Szenarien weitestgehend eingepreist zu haben. Angesichts solider Qualitätstitel zu nun verlockenden Preiskonditionen meldeten sich dann auch langfristig orientierte Investoren zurück. Entscheidender Katalysator für die seit Jahresbeginn laufende Erholungsbewegung war jedoch abermals das Federal Reserve, dessen Präsident Jerome Powell die zuvor noch restriktiv kommunizierte Geldpolitik deutlich relativierte. Abzuwarten bleibt nun, ob die Jahresauftaktrally von Nachhaltigkeit geprägt ist oder es sich lediglich um eine technische und damit temporäre Gegenbewegung innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends handelt. Aktuell befinden sich die Marktakteure jedenfalls im ‚Risk-Off‘-Modus. Schauen wir uns an, wie sich dies auf die Performance der weltweit wichtigsten Aktienindizes niederschlägt:

Bei derzeit 11.238 Punkten kann der deutsche Aktienindex seit dem 1. Januar ein Plus von 6,3 Prozent vorweisen und damit deutlich Boden gut machen. Gegenüber seinem im Monat Dezember markierten Jahrestief von 10.381 Zählern notiert das Frankfurter Kursbarometer knapp 8,3 Prozent fester. Ähnlich sieht die Performance des EuroStoxx aus, der bei 3.158 Punkten um 5,3 Prozent seit Jahresbeginn zulegen kann und zum Jahrestief gleich 7,5 Prozent dazu gewinnt. Relative Schwäche zeigt der britische FTSE 100, der natürlich unter den Brexit-Wirren zu leiden hat. Der Leitindex aus London kann seit Jahresanfang lediglich ein Plus von 0,7 Prozent verbuchen. Gegenüber dem Jahrestief präsentiert er einen vergleichsweise moderaten Aufschlag von 3,0 Prozent.

Auch in den Vereinigten Staaten kann sich der Aktienmarkt auf breiter Front erholen. Der medial so präsente Shutdown ist für die Börsianer eher ein Non-Event. Vielmehr treibt die Hoffnung auf eine baldige Lösung im Handelskonflikt mit China. Zudem spekulieren Investoren auf ein behutsameres Tempo wenn nicht gar auf ein Aussetzen der seitens der Fed anvisierten Zinserhöhungen für 2019. Vor diesem Hintergrund schauen die Marktteilnehmer mit Spannung auf die Ende Januar angesetzte Sitzung der amerikanischen Notenbank. Gegenüber Jahresbeginn notiert der Dow Jones bei aktuell 24.571 Punkten 6,4 Prozent stärker. Die Technologierbörse Nasdaq verbucht im selben Zeitraum ein Plus von 6,6 Prozent auf 6.711 Zähler. Der marktbreite S&P 500 präsentiert bei 2.646 Punkten einen Aufschlag von 6,4 Prozent. Die Aufschläge der drei großen US-Indizes gegenüber dem Jahrestief belaufen sich auf 9 bis 11 Prozent.

Handelskonflikt und Konjunktursorgen hatten auch die Aktienmärkte Asiens und insbesondere das Kursgeschehen Chinas belastet. Der Zollstreit mit den USA zeigt konjunkturelle Wirkung. Umso so größer ist wiederum das Erholungspotential im Falle einer Einigung. Zudem honorieren Investoren die Fiskal- und Infrastrukturmaßnahmen durch die chinesische Regierung, die – flankiert von einer lockeren Geldpolitik – das Wirtschaftswachstum weiter ankurbeln sollen. Investoren nutzen die korrekturbedingt attraktiven Kursniveaus zum Wiedereinstieg. In der Folge kann der chinesische SSE 50 bei 2.450 Punkten um 8,5 Prozent gegenüber Jahresbeginn und Jahrestief vorrücken. Im Vergleich dazu präsentiert der japanische Nikkei bei 20.745 Zählern lediglich ein Plus von 3,2 Prozent; in Relation zum Jahrestief dagegen einen ähnlich stattlichen Aufschlag von 8,3 Prozent. Auch am südkoreanischen Aktienmarkt weist die Tendenz gen Norden. Bei aktuell 2.181 Punkten gewinnt der KOSPI seit Anfang Januar 6,5 Prozent dazu. Die Differenz zum Jahrestief beläuft sich auf einen Bonus von knapp 9,4 Prozent.

Anleihen

Die angeführten geopolitischen und konjunkturellen Risiken sind auch an den Rentenmärkten nicht spurlos vorübergegangen. Dies gilt insbesondere für das von Kursturbulenzen an den Rohstoff- und Aktienmärkten geprägte Schlussquartal vergangenen Jahres. Während bis in den frühen Herbst noch Unternehmensanleihen auf den Kurszetteln ganz oben standen, werden seit Anfang Oktober vor allem die als sicher geltenden Staatsanleihen nachgefragt. Investoren bevorzugen also die Defensive: Sicherheit geht vor Risiko. In der Folge drehte die Jahresperformance von Unternehmensanleihen in die Verlustzone, während Staatspapiere mit hoher Bonität vor allem westlicher Industrieländer nun mehrheitlich grüne Vorzeichen vorweisen können. Deutsche Langläufer rentieren derzeit bei 0,2 Prozent. Im Januar letzten Jahres gab es bei 10-jährigen Bundesanaleihen dagegen noch eine Rendite von 0,5 Prozent zu holen. Ähnlich verhält es sich mit amerikanischen T-Bonds. Noch im Oktober waren bei US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren über 3,1 Prozent an laufender Verzinsung zu vereinnahmen. Aktuell sind es mit 2,73 Prozent knapp 40 Basispunkte weniger.

Rohstoffe

Die Rohstoffnotierungen bleiben weiter unter Druck. Dies gilt insbesondere für den Energieträger Öl. So hat Brent von seinem Jahreshoch Anfang Oktober 2018 bis zum Jahreswechsel rund 38 Prozent an Wert einbüßen müssen. Am 28.12.18 markierte die Nordseesorte bei 52,51 US Dollar den niedrigsten Stand seit knapp 16 Monaten. Noch schlimmer erwischte es das amerikanische Pendant WTI (West Texas Intermediate), das im selben Zeitraum rund 40 Prozent auf 44,83 USD verlor. Als maßgeblicher Belastungsfaktor fungieren weiterhin Überkapazitäten auf der Angebotsseite. Dazu passt die jüngste Meldung der amerikanischen Energiebehörde EIA, die in ihrem Jahresausblick 2019 von einer stetig steigenden US-Rohölproduktion bis Mitte der 2020er ausgeht. Bereits im nächsten Jahr werden die Vereinigten Staaten demnach auf die Seite der Netto-Ölexporteure wechseln. Seitens der OPEC Anfang Dezember beschlossene Maßnahmen, die eine Drosselung der Ölproduktion um täglich 1,2 Millionen Barrel vorsehen, hatten bis dato keinen nachhaltig preisstabilisierenden Effekt. Last but not least lastet die Sorge vor einer deutlichen Abkühlung der Weltwirtschaft auf den Ölkursen. Hoffnung macht Investoren derzeit eine zum Jahresbeginn gestartete Gegenbewegung. Ob diese lediglich technischer und damit temporärer Natur oder aber von Nachhaltigkeit geprägt ist, wird sich zeigen.

Schauen wir abschließend noch auf die Edelmetalle und im Besonderen auf Gold. Gerade in unsicheren Marktphasen gilt die älteste Währung der Welt als sicherer Hafen. So kommt auch die zwischen Oktober und Dezember zu beobachtende Aufwärtsbewegung von 1.200 auf 1.300 US-Dollar nicht gänzlich überraschend. Sie vollzog sich zeitlich parallel zur Korrekturbewegung am amerikanischen Aktienmarkt. Als weitere Stütze fungiert der zuletzt leicht schwächer tendierende Greenback, was wiederum die Kaufkraft in den goldaffinen Schwellenländern steigert. Dazu kommen große Zentralbanken, die ihre Devisenreserven zusehends auch in Gold diversifizieren. Als Beispiel dient Russland, das sich nahezu komplett von seinen im Portfolio befindlichen US-Staatsanleihen getrennt hatte und zu einem guten Teil in Gold umschichtete. Diesem Beispiel folgte jüngst auch China, wenn auch in einem kaum vergleichbaren, da wesentlich moderateren Ausmaß. Zu guter Letzt dürfte die Sorge um die weltweiten Konjunkturaussichten, Stichwort Rezessionsszenario, den Goldpreis gen Süden absichern. Ende Januar notiert das gelb glänzende Edelmetall bei rund 1.300 US-Dollar je Feinunze.

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